Pelikanfieber am Kerkini-See
Der Kerkini-See wirkt still, fast unscheinbar – bis ein kleines Fischerboot das Wasser teilt und eine Welt eröffnet, die wackelt und Kraft kostet. Spiegelungen verdoppeln die Welt, und aus flüchtigen Augenblicken entstehen Bilder, die im Wasser zu tanzen scheinen. Das Boot schwankt, Licht und Schatten wandern, Pelikane gleiten dicht vorbei. Jede Bewegung, jeder Windstoss, jede Welle macht das Bild zur kleinen Herausforderung – und gleichzeitig verschmelzen Staunen und Konzentration miteinander. Sanfte Pastelltöne legen sich über den See, und von den Tagen auf dem Wasser bleibt die Erinnerung, die über den Wellen fliesst – und das Pelikanfieber.